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Dällenbach Kari 2007

  • Autorenbild: Theater Gurten
    Theater Gurten
  • 31. Aug. 2007
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb.

24. Juli – 11. September 2007



Stück und Regie: Livia Anne Richard

Musik: Christine Lauterburg

Mit: Maria Enggist, Nina Bühlmann, Christine Lauterburg, Annemarie Morgenegg, Martin Camenzind, Ronnie Robberegt, Urs Steffen, Roland Keller, René Blum, Nelly Kempter, Fredi Stettler, Sibylle Wenger, Muriel Camenzind, Bettina Brun, Marianne Hirschi, Urs Liechti, Manuel Stoller, Susanne Fuchser, Vreni Habegger, Rosmarie Heiniger, Elsbeth Hirt, Piroska Marffy, Sonja Marguth, Kathrin Schnegg, Käthi Schüttel, Corinne Thalmann, Jürg Reinhard, Urs Schnegg, Jakob Schüttel, Onorio Grosso, Urs Hirsiger, Arno Keller, Benedikt Stampfli, Agnes Moser, Esther Stalder, Erika Gugger, Lea Fuchser, Kathrin Gerber, Ernst Wisler, Ueli Joder, Marc de Roche


Seit 95 Jahren ist er tot und doch immer noch eines der bekanntesten Berner Originale: 


Dällebach Kari. Dällebach Kari wie Witz. Wie Hasenscharte. Wie Coiffuremeister. Wie Sprachfehler. Und wieder: wie Witz. 


Doch Dällebach Kari ist nicht nur gleich Witz. Dällebach Kari berührt – und wie. Er ist nämlich nur auf den ersten, schnellen Blick einfach ein Lustiger. Auf den zweiten, tieferen Blick steht man einem Menschen gegenüber, der seine Witze auch aus einer gewissen Not heraus erfunden und erzählt hat: Die sollten über seine Witze lachen, und nicht über ihn. Nicht über seine Behinderung, die ihm das Sprechen schwieriger machte, als anderen. 


Livia Anne Richard hat beim Schreiben ihres Stücks über Dällebach Kari den zweiten Blick schweifen lassen – lange und intensiv. Entstanden ist ein Stück, welches Karis Geschichte aus seiner Sicht erzählt. Und ihn deshalb auch wirklich zu Wort kommen lässt – aus tiefstem Inneren. Und da tut sich Grossherzigkeit auf und eine starke Liebe zum Leben und – vor allem – zu „seiner“ Annemarie. Das Grösste überhaupt. Und: es tun sich Abgründe auf, zuweilen. 


Wo würde Kari besser hinpassen als auf den Gurten, wo er, der Naturverbundene, so gerne dem Lärm und Dreck der Stadt entwich. 








 
 
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